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Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP)

Was ist das ESP?

Das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP, englisch ESC für Electronic Stability Control) ist ein zentrales Sicherheitssystem. Durch gezieltes Abbremsen einzelner Räder – und bei Bedarf eine Reduzierung der Motorleistung – verhindert es Über- und Untersteuern und hält das Fahrzeug auch in Kurven oder bei Ausweichmanövern stabil. Erstmals 1995 eingeführt, ist ESP seit November 2011 in allen neu zugelassenen Pkw und Lkw in der EU Pflicht.

Häufige Fragen

Wann greift das ESP ein?

Wenn das Auto droht auszubrechen: bei zu schnell gefahrenen Kurven (Bremsen des inneren Hinterrads), beim Ausbrechen des Hecks (Bremsen am Vorderrad), bei plötzlichen Ausweichmanövern und auf nasser oder glatter Fahrbahn. Während es aktiv ist, blinkt eine Kontrollleuchte.

Kann man ohne ESP fahren?

Technisch ja, andere Funktionen bleiben unberührt. Das Sicherheitsrisiko steigt aber deutlich, da der Fahrer ein Schleudern dann selbst abfangen muss.

Was ist der Unterschied zwischen ESP und ASR?

Das ESP hält das Fahrzeug stabil, wenn es die Kontrolle zu verlieren droht. Die Antriebsschlupfregelung (ASR) verhindert dagegen das Durchdrehen der Antriebsräder beim Anfahren und Beschleunigen.

Warum heißt ESP bei anderen Marken anders?

Die Bezeichnung „ESP“ ist markenrechtlich geschützt, daher nutzen viele Hersteller eigene Kürzel wie ESC, DSC, VSA oder VDC – gemeint ist jeweils dieselbe Stabilitätskontrolle.

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