Sauerstoffmessung für saubere Verbrennung
Die Lambdasonde ist ein zentraler Bestandteil der Abgasreinigung. Als Sauerstoffsensor sitzt sie im Abgasstrang eines Verbrennungsmotors und misst den Restsauerstoffgehalt im Abgas. Das Ergebnis übermittelt sie als Spannungssignal an das Motorsteuergerät, das daraufhin das Kraftstoff-Luft-Verhältnis regelt – die Grundlage für eine effiziente und saubere Verbrennung.
Häufige Fragen
Was zerstört eine Lambdasonde?
Die Lambdasonde ist ein Verschleißteil und kann durch Überhitzung im Abgastrakt, elektrische Probleme wie Kurzschlüsse, Verschmutzungen durch Ölrückstände oder auch einen Marderbiss beschädigt werden. Eine Überprüfung etwa alle 50.000 Kilometer ist empfehlenswert.
Welche Symptome deuten auf eine defekte Lambdasonde hin?
Das auffälligste Anzeichen ist die leuchtende Motorkontrollleuchte. Hinzu kommen ein verändertes Fahrgefühl mit schlechtem Durchzug beim Beschleunigen, Motorruckeln und unangenehm riechender Auspuffqualm.
Kann man mit defekter Lambdasonde weiterfahren?
Kurzfristig ist das möglich, sollte aber vermieden werden. Eine defekte Sonde führt zu erhöhtem Verbrauch, Leistungsverlust und steigenden Emissionen; bei zu langem Ignorieren drohen Folgeschäden am Katalysator.
Was kostet der Wechsel der Lambdasonde?
Eine Lambdasonde kostet je nach Ausführung etwa 30 bis 200 Euro. Für den Einbau in der Werkstatt sind zusätzlich rund 100 bis 400 Euro einzuplanen.