Service Termin

Neue Verkehrsregeln 2026

Was sich 2026 für Autofahrer ändert

Zum Jahreswechsel treten regelmäßig neue Vorschriften und Gesetze in Kraft – auch 2026 gibt es einige Neuerungen für Autofahrerinnen und Autofahrer. Die wichtigsten Änderungen rund um Führerschein, Finanzen, Auslandsregeln und Technik fassen wir hier zusammen.

Führerschein

Ende 2026 soll der digitale Führerschein eingeführt werden, der per Smartphone abrufbar ist – allerdings nur als Ergänzung, nicht als Ersatz für die Plastikkarte. Zudem müssen Führerscheine, die zwischen 1999 und 2001 ausgestellt wurden, bis zum 19. Januar 2026 umgetauscht werden; das kostet rund 25 Euro. Außerdem sollen die zuletzt stark gestiegenen Kosten des Führerscheinerwerbs durch mehr Digitalisierung und weniger Bürokratie gesenkt werden.

Steuern und Finanzen

Die Pendlerpauschale steigt ab dem 1. Januar 2026 auf 38 Cent pro Kilometer, gültig ab dem ersten Kilometer und unabhängig vom Verkehrsmittel. Gleichzeitig dürften die Spritpreise steigen, da CO2-Emissionszertifikate erstmals versteigert werden (Preisrahmen 55 bis 65 Euro je Tonne). Die Ratenzahlung der Kfz-Steuer entfällt; der Betrag ist im Voraus zu zahlen. Die Kfz-Steuerbefreiung für Elektroautos wurde bis 2035 verlängert, und weitere Förderungen für einkommensschwächere Haushalte sind im Gespräch.

Regeln im Ausland

Im Ausland gibt es ebenfalls Änderungen: In österreichischen Innenstädten sollen Kameras die Zufahrtsberechtigung überwachen, in den Niederlanden werden die Bußgelder erhöht, in Spanien ersetzt auf Autobahnen ein spezielles Blinklicht das Warndreieck (für Mietwagen verpflichtend), und in England und Wales wird die Promillegrenze gesenkt.

Technik und Sonstiges

Fahrzeuge mit blauer TÜV-Plakette müssen 2026 zur Hauptuntersuchung. E-Scooter dürfen künftig voraussichtlich häufiger die Fahrbahn nutzen. Für neu zugelassene Fahrzeuge werden ab Juli 2026 weitere Assistenzsysteme verpflichtend, darunter Notbremsassistent, Müdigkeits- bzw. Konzentrationswarnung, Fußgängerschutz und ein Notfall-Spurhalteassistent. Zudem müssen alle Erstzulassungen über das Notrufsystem eCall der neuen Generation verfügen; eine Nachrüstpflicht für ältere Fahrzeuge besteht nicht.

Rezensionen

Bewerten Sie uns und vergeben Sie bis zu 5 Sterne

[filiale_select]

Rezensionen

Bewerten Sie uns und vergeben Sie bis zu 5 Sterne