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Rekuperation

Energie zurückgewinnen beim Bremsen

Der Begriff Rekuperation stammt vom lateinischen „recuperare” (zurückgewinnen) und bezeichnet die Rückgewinnung der Bewegungsenergie, die beim Bremsen oder Rollen eines Fahrzeugs entsteht. Während diese Energie bei Verbrennern als Wärme verloren geht, wandeln Elektro- und Hybridautos sie in elektrische Energie um und speisen sie in die Batterie ein. Dazu wird der Elektromotor beim Bremsen umgepolt und arbeitet dann wie ein Generator – ähnlich einem Fahrraddynamo. Der Inverter (Wechselrichter) steuert dabei den Stromfluss zwischen Batterie und Motor in beide Richtungen.

One-Pedal-Driving

Je nach Rekuperationsstufe ist die Verzögerung kaum oder stark spürbar. In der stärksten Form ermöglicht sie das One-Pedal-Driving: Hier dient das Gaspedal sowohl zum Beschleunigen als auch zum Verzögern, das Bremspedal wird kaum noch gebraucht. Das ist komfortabel und effizient, gewinnt mehr Energie zurück und schont die mechanischen Bremsen; das Fahrzeug kann dabei elektronisch geregelt bis zum Stillstand abbremsen.

Häufige Fragen

Welchen Vorteil bietet Rekuperation?

Sie steigert die Effizienz und erhöht die Reichweite je nach Fahrweise um etwa 10 bis 30 Prozent. Besonders groß ist der Effekt im Stadt- und Stop-and-Go-Verkehr, wo häufig gebremst und beschleunigt wird; im Eco-Modus wirkt die Rekuperation am stärksten.

Hat Rekuperation auch Nachteile?

Direkte Nachteile gibt es nicht, aber zwei Faktoren begrenzen sie: Bei kaltem Akku kann weniger Strom aufgenommen werden, und bei nahezu vollem Akku ist kaum noch Rekuperation möglich.

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