Die staatliche E-Auto-Förderung bis 2023
Mit dem Umweltbonus förderte die Bundesregierung den Einstieg in die Elektromobilität. Es gab ihn von 2016 bis Ende 2023 für den Kauf von Elektroautos und bis Ende 2022 auch für Plug-in-Hybride und Brennstoffzellenfahrzeuge. Ursprünglich bis 2025 verlängert, endete der Umweltbonus im Dezember 2023 abrupt. In dieser Zeit wurden rund 2,1 Millionen Fahrzeuge gefördert, mit einem Gesamtvolumen von etwa zehn Milliarden Euro.
Häufige Fragen
Wer bekam den Umweltbonus?
Er galt für Fahrzeuge, die ab dem 18. Mai 2016 zugelassen wurden, und stand Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen und Vereinen offen – beim Kauf wie beim Leasing. Auch bestimmte Nutzfahrzeuge wurden gefördert; später kam ein Bonus für den nachträglichen Einbau eines akustischen Warnsystems (AVAS) hinzu.
Wie hoch war der Umweltbonus?
Die Höhe änderte sich mehrfach. Anfangs zahlte der Bund 2.000 Euro für E-Autos und 1.500 Euro für Plug-in-Hybride bzw. Wasserstoffautos, sofern der Hersteller mindestens denselben Betrag als Rabatt beisteuerte. 2019 stieg der Bonus deutlich, 2020 wurde der staatliche Anteil über die Innovationsprämie zeitweise weiter erhöht – jeweils gestaffelt nach Nettolistenpreis.
Gibt es den Umweltbonus noch?
Nein. Der Umweltbonus wurde inzwischen von der neuen E-Auto-Förderung abgelöst, die seit Anfang 2026 gilt. Davon zu unterscheiden ist die frühere Umweltprämie, die nicht den Kauf von E-Autos, sondern das Ausmustern alter Dieselfahrzeuge zum Ziel hatte.
