Service Termin

Freisprecheinrichtung

Telefonieren am Steuer – aber sicher

Wer am Steuer ein Handy in die Hand nimmt, riskiert ein Bußgeld im dreistelligen Bereich und einen Punkt in Flensburg. Damit man dennoch erreichbar bleibt und telefonieren kann, gibt es die Freisprecheinrichtung, auch Freisprechanlage genannt. Das Telefon muss dabei nicht in der Hand gehalten werden.

Häufige Fragen

Wie funktioniert eine Freisprecheinrichtung?

Meist verbindet sich das Handy per Bluetooth mit dem Fahrzeug; in älteren Modellen ist mitunter ein Kabel nötig. Die Stimme wird über ein Mikrofon – häufig im Dachhimmel, an der Sonnenblende oder im Rückspiegel – aufgenommen, der Gesprächspartner über das Soundsystem des Autos wiedergegeben. Bedient wird die Anlage in der Regel über Lenkradtasten, teils auch per Sprachsteuerung oder Touchscreen. Manche Systeme lesen sogar Textnachrichten vor und beantworten sie per Sprache.

Ist Telefonieren mit Freisprechanlage erlaubt?

Ja, in Deutschland ist das Telefonieren über eine Freisprecheinrichtung grundsätzlich erlaubt. Das Handy darf jedoch nicht in die Hand genommen werden – auch nicht, um einen Anruf anzunehmen oder eine Nummer zu wählen. Geregelt ist das in § 23 Abs. 1a der Straßenverkehrsordnung.

Kann man eine Freisprecheinrichtung nachrüsten?

Ja, das ist bei neueren wie älteren Fahrzeugen meist problemlos möglich. Es gibt mehrere Varianten: eine fest integrierte Lösung mit Anschluss an Bordnetz und Lautsprecher für beste Klangqualität; einen Bluetooth-Adapter über AUX-, USB- oder Anzünderanschluss; ein Austauschradio mit integrierter Freisprechfunktion (auf DIN- oder Doppel-DIN-Schacht achten); oder eine mobile Anlage zum Anklemmen an die Sonnenblende, bei der der Ton allerdings nur über das Gerät selbst läuft.

Rezensionen

Bewerten Sie uns und vergeben Sie bis zu 5 Sterne

[filiale_select]

Rezensionen

Bewerten Sie uns und vergeben Sie bis zu 5 Sterne