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Halogenscheinwerfer

Bewährte Lichttechnik seit über hundert Jahren

Der Halogenscheinwerfer, früher als Glühlampenscheinwerfer bezeichnet, wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts verbaut und ist bis heute weit verbreitet. Wie bei einer klassischen Glühlampe erzeugt ein vom Strom erhitzter Glühfaden das Licht. Über die Jahre wurde dieses Prinzip durch leistungsfähigere Glühfäden und ein Halogengemisch im Glaskolben – daher der Name – verbessert, um eine höhere Leuchtleistung zu erreichen.

Aufbau und gängige Lampentypen

Damit das Licht gleichmäßig auf die Fahrbahn fällt und der Gegenverkehr möglichst wenig geblendet wird, sind Halogenscheinwerfer mit Reflektoren, Streuscheiben und berechneten Freiflächenreflektoren ausgestattet. Zu den gängigen Lampentypen zählen unter anderem H7 und H1 mit nur einem Glühwendel, während die H4-Lampe zwei besitzt – einen für das Abblend- und einen für das Fernlicht. Eine Umrüstung auf neuere Lichttechnik ist eher kostspielig und nur dann sinnvoll, wenn das Fahrzeug mit dem gewünschten Scheinwerfertyp kompatibel ist. Manche Fahrzeuge kombinieren den Halogenscheinwerfer zudem mit einem LED-Tagfahrlicht.

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