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Nebelschlussleuchte

Besser gesehen werden bei dichtem Nebel

Die Nebelschlussleuchte sitzt am hinteren Ende des Fahrzeugs und sorgt dafür, dass ein vorausfahrendes Auto von nachfolgenden Fahrzeugen besser erkannt wird. Da Nebel oft binnen Sekunden auftauchen kann und ein erhebliches Risiko darstellt, soll die Nebelschlussleuchte dieses minimieren.

Häufige Fragen

Ist die Nebelschlussleuchte dasselbe wie ein Nebelscheinwerfer?

Nein. Die Nebelschlussleuchte sitzt hinten und darf nur bei Nebel und einer Sichtweite von 50 Metern oder weniger eingeschaltet werden. Der Nebelscheinwerfer sitzt vorn und darf auch bei Regen, Schnee oder anderen sichtmindernden Bedingungen genutzt werden.

Welche Farbe hat die Nebelschlussleuchte und wo sitzt sie?

Sie strahlt ein helles rotes Licht ab, das im Nebel besonders gut erkennbar ist; die Kontrollleuchte im Cockpit ist orange. Angebracht ist sie in der Regel links unterhalb der Rückleuchten. Dass es meist nur eine gibt, verhindert eine Verwechslung mit den Bremslichtern.

Ist eine Nebelschlussleuchte Pflicht?

Ja, in Deutschland ist sie seit 1991 vorgeschrieben; bei älteren oder importierten Fahrzeugen lässt sie sich nachrüsten. Eingeschaltet werden darf sie nur bei einer Sichtweite von höchstens 50 Metern. Bei unzulässiger Nutzung drohen Bußgelder. Auch Anhänger benötigen eine Nebelschlussleuchte.

Wie schnell darf man mit eingeschalteter Nebelschlussleuchte fahren?

Bei eingeschalteter Nebelschlussleuchte – also bei einer Sichtweite von unter 50 Metern – ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 50 km/h begrenzt.

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