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Roller-Führerschein mit 15

Mit 15 aufs Moped

Den Roller-Führerschein der Klasse AM, auch Moped-Führerschein genannt, dürfen seit der bundesweiten Neuregelung von 2021 Jugendliche bereits ab 15 Jahren machen. Zuvor war dies nur in einzelnen Bundesländern im Rahmen eines Modellprojekts möglich.

Welche Fahrzeuge umfasst die Klasse AM?

Unter die Klasse AM fallen drei Fahrzeugarten, jeweils mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h: zweirädrige Kleinkrafträder (Roller/Mopeds, max. 4 kW, bei Verbrennern max. 50 cm³ Hubraum), dreirädrige Kleinkraftfahrzeuge (max. 4 kW, Leermasse bis 270 kg) sowie Quads und vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge (max. 4 bzw. 6 kW, höchstens zwei Sitzplätze). Andere Antriebsarten wie Elektromotoren sind jeweils möglich.

Häufige Fragen

Gilt der Roller-Führerschein mit 15 bundesweit?

Ja. Seit dem 28. Juli 2021 ist die Absenkung des Mindestalters auf 15 Jahre bundesweit gesetzlich verankert. Früher war die Fahrerlaubnis nur in den Bundesländern gültig, die das frühere Modellprojekt umsetzten – inzwischen darf man bundesweit fahren.

Was kostet der Roller-Führerschein?

In der Regel ist mit etwa 500 bis 800 Euro zu rechnen. Der Betrag setzt sich aus Anmeldegebühr, Übungsfahrten, Sehtest, Erste-Hilfe-Kurs, theoretischer und praktischer Prüfung sowie Prüfgebühren zusammen; die genaue Höhe hängt von Region, Fahrschule und Lernfortschritt ab.

Wie läuft die Prüfung ab?

Verpflichtend sind 14 Theoriestunden zu je 90 Minuten; Praxisstunden sind nicht fest vorgeschrieben, meist ist mindestens eine Übungsfahrt vorgesehen. In der theoretischen Prüfung sind 30 Fragen zu beantworten (maximal zehn Fehlerpunkte). Es folgt eine etwa 45-minütige Praxisprüfung mit Manövern wie Ausweichen, Vollbremsung und Slalom.

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