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Rückfahrkamera

Optische Hilfe beim Rückwärtsfahren

Die Rückfahrkamera ist ein Assistenzsystem, das beim Rückwärtsfahren optisch unterstützt. Das Kamerabild wird auf das Display in der Mittelkonsole übertragen, häufig ergänzt um Hilfslinien für den nötigen Lenkeinschlag. Oft arbeitet sie mit einem Rückfahrsensor zusammen, der per Piepton den Abstand zu Hindernissen signalisiert.

Häufige Fragen

Ist eine Rückfahrkamera TÜV-relevant?

In der Regel nicht. Sie gehört nicht zur Pflichtausstattung und muss nicht eingetragen werden. Geprüft wird lediglich, dass sie funktioniert und keine Gefahr darstellt, etwa durch ein beschädigtes Display. Bei einer nachgerüsteten Kamera ist ein E-Prüfzeichen und ein korrekter Einbau wichtig.

Wie sinnvoll ist eine Rückfahrkamera?

Im Alltag oft sehr sinnvoll, besonders in der Stadt und beim Einparken in enge Lücken. Sie verbessert die Sicht nach hinten deutlich und verringert das Risiko, Fußgänger, Radfahrer oder Hindernisse zu übersehen.

Kann man eine Rückfahrkamera nachrüsten?

Ja, bei den meisten Fahrzeugen ist das problemlos möglich – etwa als Kamera in der Kennzeichenleuchte, im Stoßfänger, im Kofferraumgriff oder hinter der Heckscheibe, kabelgebunden oder drahtlos. Wichtig sind ein fachgerechter Einbau und ein E-Prüfzeichen. Die Kamera selbst kostet im Schnitt rund 50 Euro, hinzu kommen ggf. Einbaukosten.

Wie wird eine Rückfahrkamera mit Strom versorgt?

Am häufigsten über das Rücklicht, sodass sie sich beim Einlegen des Rückwärtsgangs automatisch einschaltet. Möglich sind außerdem der direkte Anschluss an die Autobatterie über ein separates Kabel mit Sicherung, die Versorgung über den Zigarettenanzünder per Adapter oder ein Anschluss am Autoradio.

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