Mehr Seitenhalt bei sportlicher Fahrweise
Sportsitze sollen bei sportlicher Fahrweise mehr Seitenhalt, Komfort und Sicherheit bieten. Typische Merkmale sind ausgeprägtere Seitenwangen für besseren Halt in Kurven, stärker konturierte Formen, die sich der Körperform anpassen, sowie meist eine mehrfache Verstellbarkeit – teils mit Lendenwirbelstütze, Sitzflächenneigung und Seitenwangenverstellung. Grob unterscheidet man drei Stufen: Serien-Sportsitze als komfortable Einstiegsvariante, Halbschalensitze als Brücke zwischen Komfort und Rennsport sowie kaum verstellbare Vollschalensitze (Rennschalensitze), die nur für den Motorsport gedacht sind.
Häufige Fragen
Sind Sportsitze eintragungspflichtig?
Das hängt von der Art ab. Serien-Sportsitze sind serienmäßig verbaut oder mit Allgemeiner Betriebserlaubnis (ABE) erhältlich. Halbschalensitze haben oft eine ABE oder ein Teilegutachten; bei Letzterem ist eine TÜV-Eintragung nötig. Voll- bzw. Rennschalensitze sind nicht für den Straßenverkehr zugelassen und nur im Rennsport mit FIA-Zertifikat erlaubt.
Sind Sportsitze im Auto erlaubt?
Ja, sofern sie den Sicherheitsanforderungen der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung entsprechen und über eine ABE oder ein Teilegutachten verfügen. Fehlt eine solche Genehmigung, darf das Fahrzeug mit diesen Sitzen nicht im Straßenverkehr bewegt werden.